Baufinanzierungen
Das Eigenkapital reicht für die Erfüllung des Traums vom Eigenheim in der Regel nicht aus. Daher gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Baufinanzierung mit Fremdkapital. Als Grundlage für eine solide Baufinanzierung sind ca. 20 % an Eigenmitteln empfehlenswert.
Bauspardarlehen
Darlehen der Bausparkassen aus einem angesparten und zugeteilten Bausparvertrag.
Bauspardarlehen garantieren einen festen Zinssatz über de gesamte Laufzeit sowie schnelle und flexible Tilgung.
Hypothek
Bankdarlehen, bei dem die Immobilie als Sicherheit „verpfändet“ ist. Die Eintragung erfolgt im Grundbuch.
1. Hypothek (Festhypothek) deckt bis max. 65 % der Investition ab. Restbetrag, der nicht durch Eigenmittel oder Bauspardarlehen gedeckt ist, wird über eine 2. Hypothek finanziert als variables Darlehen. Zinssatz liegt höher als 1. Hypothek. Monatliche Annuität ist gleichbleibend.
Zinsbindung gilt je nach Vereinbarung 5, 10 oder 15 Jahre und muss danach neu verhandelt werden. Konditionen der Banken, auch hinsichtlich Sondertilgungsmöglichkeiten, Bereitstellungszinsen etc., weichen voneinander ab, daher lohnt sich immer ein Vergleich.
Für die Förderung mit Öffentlichen Mitteln gibt es unterschiedliche Modelle, bei denen junge Familien einkommensabhängig Darlehen von der Wohnungsbau-Förderungsanstalt (WFA) bekommen können.
Finanzierung über Lebensversicherung
Das Darlehen ist hier über den Abschluss einer Lebensversicherung abgesichert. Während der gesamten Laufzeit werden Zinsen und Versicherungsbeiträge gezahlt. Die Tilgung erfolgt in einer Summe nach Endfälligkeit der Lebensversicherung. Aber Vorsicht – wenn die Lebensversicherung sich nicht so entwickelt wie prognostiziert, bleibt u.U. zwischen der Auszahlung der Versicherung und der endfälligen Tilgung eine Lücke, die der Darlehensnehmer selber schließen muss.
